Hochzeitsguide

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Mit diesen 4 Tipps zur perfekten Hochzeitseinladung

 

 

Die Einladungskarte zur Hochzeit ist ein erstes Aushängeschild für eure Trauung. Deshalb sollte sie möglichst perfekt ausfallen. Tatsächlich gibt es bei der Gestaltung der Hochzeitskarten einige Punkte zu berücksichtigen, damit das Ergebnis beeindruckt.

 

 

Alles eine Frage des Stils

Damit eure Hochzeitsfeier einen traumhaften Eindruck hinterlässt, ist eine sorgfältige Planung notwendig. Dabei werden möglichst alle Komponenten des Festes aufeinander abgestimmt. Wenn von der Einladungskarte über die Tischdekoration bis zum Brautoutfit alles wie aus einem Guss wirkt, seid ihr dem Ziel schon sehr nahe.

Doch wie entsteht ein roter Faden, der sich durch die gesamte Veranstaltung zieht? Ganz einfach durch eine festgelegte Grundausrichtung. Bestimmt direkt am Anfang der Hochzeitsorganisation euren Stil für die Feier. Daran könnt ihr im Anschluss jede Einzelentscheidung ausrichten.

Welcher Stil ist der richtige für euch? Diese Frage könnt ihr euch nur selbst beantworten. Viele Paare wissen zu Beginn der Hochzeitsplanung überhaupt nicht, welche Ausrichtungen möglich sind. Grundsätzlich seid ihr der Chef eurer Hochzeit und dürft feiern, wie es euch beliebt. Wichtig ist nur, dass das Thema zu euch passt. Eine Rockabilly-Feier im Stil der 1950er-Jahre ist genauso legitim wie ein elegantes Fest oder eine verträumte Boho-Hochzeit. Damit ihr überhaupt alle Möglichkeiten kennt, schaut euch am besten in Hochzeitsmagazinen und im Internet um.

Zu den aktuell beliebtesten Hochzeitstilen zählen:

  • Fine Art: elegant, romantisch, stilvoll, fein
  • Boho: verspielt, Hippe-Style, bunt, Do-it-yourself, kreativ
  • Vintage: romantisch, nostalgisch, Vergangenheitsbezug
  • Urban: geradlinig, modern, Loft, Bauhausstil
  • Landhaus: rustikal, bodenständig, Naturmaterialien
  • Nordisch: Hygge-Stil, natürlich, schlicht
  • Green Wedding: nachhaltig, Upcycling, bunt, Natur

Wenn ihr euch für einen Stil entschieden habt, dann legt am besten zeitgleich euer Farbschema fest. Die Töne sollten zur Ausrichtung der Feier passen. Je nachdem, ob ihr eine Hygge-Hochzeit oder ein Fine-Art-Fest veranstaltet, können mehr oder weniger Farben verwendet werden. Manche Stilrichtungen vertragen ein buntes Sammelsurium, während ihr euch bei eleganteren oder dezenteren Festen auf maximal drei Töne beschränken solltet.

Wer seinen Stil und die Farben gefunden hat, der ist bereits einen großen Schritt bei der Gestaltung der Hochzeitskarten gegangen.

 

 

Individualität statt Massenproduktion

Der beliebteste Hochzeitsmonat der Deutschen ist der August. Im Hochsommer geben sich die meisten Paare das Ja-Wort, weshalb im Vorfeld auch relativ zeitgleich die Einladungen verschickt werden. Stellt euch vor, bei euren Freunden oder Verwandten trudeln im Juli drei Karten für verschiedene Hochzeiten ein und alle drei Modelle gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Damit ist ein peinlicher Ersteindruck garantiert. Um eine solche Situation erst gar nicht entsteht zu lassen, setzt ihr auf Individualität.

Je persönlicher die Hochzeitseinladungen gestaltet werden, desto geringer fällt die Verwechslungsgefahr aus. Für Verlobte mit viel freier Zeit und einer großen Portion handwerklichem Geschick kann Basteln die ideale Lösung sein. Selbst erstellte Karten sind so einzigartig wie euer Fingerabdruck.

Inwiefern ihr jede Einzelheit der Papeterie selbst anfertigt, bleibt euch überlassen. Auf Online-Shops wie basteln-de.buttinette.com findet ihr romantische Blankokarten, Hochzeitsstempel, Herzchen-Sticker und elegantes Transparentpapier. Damit können selbst weniger geübte Bastler märchenhafte Hochzeitseinladungen erstellen.

Wichtig ist, dass es euch Spaß macht, die Papeterie zu kreieren. Wer keine Lust auf den Umgang mit Schere, Kleber und Lineal hat, der braucht nicht zu verzagen. Ihr könnt trotzdem individuelle Hochzeitkarten verschicken. Dazu besucht ihr einfach Druckplattformen. Bei Anbietern wie meine-kartenmanufaktur.de habt ihr die Möglichkeit, die einzelnen Elemente der Karten zu verändern. Wählt am besten aus, die euch selbst begeistert. Anschließend stimmt ihr sie mit euren Hochzeitsfarben, Fotos und der gewünschten Schriftart ab. Ist das Ergebnis fertig, wandert es in den Druck. Eure Hochzeitseinladung wirkt gleichzeitig individuell und professionell.

 

 

Mit Worten verzaubern

Ja, die Hochzeiteinladung ist ein formelles Schreiben. Damit sollen die Gäste über den Anlass, Ort, das Datum und die Uhrzeit der Feier informiert werden. Im Prinzip reicht es aus, diese Dinge aufzulisten. Damit werdet ihr aber niemanden rühren, geschweige denn, einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen. Deshalb ist es sinnvoll, den Text mit Bedacht zu wählen.

Natürlich müssen in der Karte alle notwendigen Angaben enthalten sein, damit eure Liebsten über die Hochzeit genau Bescheid wissen. Aber ihr könnt die reinen Fakten in einen schönen Kontext packen. Und genau dabei kommt auch wieder die Stilfrage ins Spiel.

Bei einer eleganten Fine-Art-Hochzeit passt ein ulkiger Einladungstext weniger als bei einer Landhaus-Feier. Es müssen nicht nur Inhalt und Ausrichtung der Trauung aufeinander abgestimmt sein, sondern auch euer Charakter zur Geltung kommen. Bei introvertierten, ernsten Zeitgenossen wirkt ein Witz in der Einladungskarte eher fehl am Platz. Dagegen kann bei anderen ein lustiges Gedicht genau ins Schwarze treffen.

Am besten werden Worte gewählt, die euch selbst berühren. Ob sie euch zum Lachen oder Weinen bringen, spielt dabei keine Rolle. Wem die Ideen fehlen, der kann sich zur Inspiration Beispieltexte im Internet ansehen. Oftmals hilft die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit der Fantasie bereits auf die Sprünge. Wie wäre es, wenn kurz das Kennenlernen der Brautleute beleuchtet wird? Alternativ können auch besondere Momente der bisherigen Beziehung berichtet werden.

Was auf jeden Fall immer gut ankommt, sind romantische Zitate. Bei einer kirchlichen Trauung werden gerne Bibelstellen verwendet. Alternativ eigenen sich auch die Sprüche berühmter Autoren oder Philosophen gut. Nachfolgend findet ihr ein paar Beispiele:

  • “Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.” Matthäus 6,21
  • “Die Liebe vergeht niemals.” 1. Korinther 13 Vers 8
  • “Ewig dein, ewig mein, ewig uns.” Ludwig van Beethoven
  • “Der Bund der Ehe ist ein Pakt mit der Unendlichkeit.” Julia Starkey

Auch bei der Auswahl der Zitate erzielt ihr die optimale Wirkung, wenn der Spruch perfekt zu euch passt. Wählt beispielsweise einen Vers eures Lieblingsschriftstellers oder einen Abschnitt aus eurem gemeinsamen Lied.

 

Rechtzeitig verschicken

Was nützt die perfekte Hochzeitseinladung, wenn sie die Empfänger nicht zum richtigen Zeitpunkt erreicht? Genau, sie nützt überhaupt nichts. So wichtig die Gestaltung der Karten auch ist, ihr eigentlicher Zweck ist es, eure Liebsten frühzeitig über die Feier zu informieren.

Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Drucksachen bei der Post aufzugeben? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Habt ihr bereits im Vorfeld Save-the-Date-Karten verschickt, dann könnt ihr euch mit den Einladungen Zeit lassen. Es reicht, wenn sie circa drei Monate vor der Trauung zugestellt werden. Ohne Save-the-Date-Papeterie sollten die Hochzeitskarten spätestens sechs Monate vorher verschickt werden. Je früher eure Verwandten und Freunde den Termin kennen, desto größer ist die Chance, dass sie zahlreich erscheinen.

Wer die vier Tipps berücksichtigt, der wird mit seinen Hochzeitskarten einen exzellenten Eindruck hinterlassen.

 

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